Ideal für Gruppen zwischen 15 und 30 Personen. Termine mit entsprechender Vorwarnung im Prinzip jederzeit möglich.

KÖLN

Eine musikalische Stadtführung der etwas anderen Art mit Rolf Schubert und Hansjörg Schall (Gesang + Mandoline)


Und das bedeutet: Besichtigung und Erkundung einer faszinierenden Stadt, deren musikalischer Rhythmus bestimmt wird durch die Lieder eines Willi Ostermann, der Bläck Fööss und BAP.
Eine Stadt, die nie einem König oder Herzog untertan war. Eine Stadt, deren Kathedrale, der Dom, eine normale Pfarrkirche ist, in der der Erzbischof nur zu Gast sein darf.
Eine Stadt, in der sich seit 2000 Jahren die Völker mischen.
Eine Stadt, in der der Kirchenbaumeister des Erzbistums eine der schönsten Moscheen der Neuzeit baut.
Eine Stadt, in der während der Nazi Zeit junge Menschen Widerstand leisteten gegen Hitler: die Edelweißpiraten, deren Lieder und Taten nach wie vor lebendig sind.
Eine Stadt, die vom Karneval geprägt ist und vom Klüngel.
Eine Stadt, in der voller Inbrunst ein Lied wie "Unsere Stammbaum" gesungen wird:
(hier in der hochdeutschen Übersetzung, leicht gekürzt)
Ich war ein stolzer Römer, kam mit Caesar‘s Legion
Ich war eine Franzose, kam mit Napoleon
Ich bin aus Palermo, heut koch ich Spaghetti für Euch
Ich war ein Flüchtling aus dem Osten
Ich bin Grieche, Türke, Jude, Moslem und Buddhist
Mir alle sind nur Menschen, vorm Herrgott sind wir gleich
So sind wir alle hierhin gekommen
wir sprechen heute alle die gleiche Sprache (Kölsch)
wir haben alle dadurch so viel gewonnen
wir sind wie wir sind, wir Jecken am Rhein
Das ist es, wo wir stolz drauf sind


Rolf Schubert kam mit 18 Jahren nach Köln und wurde auch einer der "Jecken am Rhein". Originalton Rolf Schubert: "Köln ist das New Orleans Deutschlands".

Ähnlich wie bei seinen Chicago- oder New Orleans- oder Andalusienreisen bietet er eine ungewöhnliche und originelle Stadterkundung mit zahlreichen Anekdoten und Geschichten.
So wird er erklären, wie Köln durch den Verkauf von Knochen zur Wirtschaftsmetropole wurde, wie der Grappa nach Köln kam, warum ein Kölner Mädchen keine "Fisematentchen" machen sollte, warum der Erzbischof ab und zu den Lappenclown machen muss und was es mit dem Kölner Katholizismus auf sich hat.

Während des Stadtrundganges gibt es die passenden kölschen Lieder vom Liedermacher, Gesangslehrer und Chorleiter Hansjörg Schall, der seit Jahren in der Kölner Musikszene zu Hause ist und zum Umkreis der alternativen“ Volksliederszene des "Weißen Holunders" zählt.

Beispiel für einen Ablauf (kann nach Lust und Laune variiert werden): 10.00 Uhr Beginn. Treffpunkt Severinstr., Köln-Südstadt
Große Stadtbesichtigung zu Fuß.
U.a. sehen wir: das Loch, in dem das Kölner Stadt-Archiv versank, die schönste romanische Kirche Kölns, St. Maria im Kapitol.
Durch die Altstadt zur Schmitz-Säule, einem Denkmal genau an der Stelle, wo vor 2000 Jahren der erste feurige Römer einem blonden Germanen-Mädel näherkam und somit zum Urvater der Familie Schmitz wurde.
Besichtigung des Doms und des alten römischen Rathauses (mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit).
Kleine Stärkung mit Halvem Hahn und Kölschem Kaviar in einem Kölner Brauhaus.
Danach Besichtigung des Eigelstein-Viertels mit St. Ursula, wo die heilige Ursula und ihre 11.000 Jungfrauen bestattet sind.
Spätes Mittagessen in einem typisch türkischen Familien-Restaurant auf der Weidengasse (Klein-Istanbul am Rhein).
Danach Ausklang im Weinhaus Vogel, einem der schönsten und ältesten Gasthäuser Kölns.
Ende gegen 17 Uhr.

Köln Stadtführung